Marokko                15.01.2008 bis  22.02.2008        

     1.Teil vom  15.01.2008 bis  03.02.2008

     

Dienstag, 15.01.2008

Wir brechen von unserem Winterquartier bei Conil de La Frontera auf Richtung Algeciras. Von dort fahren wir mit der Fähre nach Ceuta, der spanischen Enklave auf dem afrikanischen Festland

Nach 40 Minuten erreichen wir den Hafen von CeutaÈ

Um 15 Uhr verlassen wir mit der Schnellfähre den Hafen Algeciras vorbei an Gibraltar Richtung Afrika

 

Vorbei an einem gesunkenem Schiff vor Gibraltar

 

 Blick auf die Nachtsilhouette von Ceuta von unserem

                      Übernachtungsplatz aus.

 

 

 Teil der 

    Festungs-

 anlage  von Ceuta

Mittwoch, 16.01.2008

Nach einem schönen Sonnenaufgang und gutem Frühstück, fahren wir zum Grenzübergang nach Marokko. Dieser Grenzübergang gilt als etwas schwierig, aber wir schafften diese Hürde - mit Abwicklung aller Formalitäten  - innerhalb einer halben Stunde.

 

 

 

 CP

 

 M

 A

 R

 T

 I

 L

Wir nehmen die N13 an der Küste entlang Richtung Tetouan, biegen in Höhe des "Cabo Negro" ab und fahren an der Küste bis Martil, unser erstes Etappenziel in Marokko

Die ersten Eindrücke von Marokko beim Shopping  in der Ladenpassage von Martil

Donnerstag, 17.01.2008

 

Wir brechen gegen 9 Uhr zu einer etwas längeren Route auf (ca 260 km), die uns nach Meknes führen soll.

Die Reise führt uns über Tetouan - Chefchaouèn - Ouezzane - Moulay-Idriss - Meknes. Wir überqueren das Rif-Gebirge und fahren durch eine abwechslungsreiche  Landschaft mit grünen Wiesen, Feldern und hier und da blühenden Mandelbäumen.

Im Rif-Gebirge werden Tonwaren angeboten, u.a. die typischen Töpfe in denen Tajine zubereitet wird

Auch können wir sehen, wie in dieser Gegend von den Bauern Olivenöl hergestellt wird.  

 

 

 

 

\  Chefchaouén im Rif-Gebirge

 

In dem großen steinernen Bottich werden die Oliven] zu Brei zermahlen, dann wird der Brei zwischen  Filter-scheiben kalt zu Öl ausgepresst. ]]

Wir erreichen gegen 16 Uhr den Campingplatz in Meknes, hier bleiben wir die nächsten zwei Tage.

 

 

Campingplatz Meknes

 

Freitag, 18.01.2008 & Samstag 19.01.2008

 

Heute starten wir zur Stadtbesichtigung der Königsstadt Meknes und einem Rundgang durch deren Medina. Wir nehmen zu Anfang eine Kalesche und lassen uns zuerst alle interessanten Punkte der Altstadt zeigen. Dies dauert ca 1 Stunde. Beim Place el-Hedim werden wir abgesetzt,  dort beginnt der Rundgang durch die Medina.

 

 

 

 

Bei der Fahrt mit der Kalesche

Freiluft-

schießbude auf dem Place el-Hedim

          Souk am Abend

 

                         

Platz vor dem Königspalast

Links der Eingang zum Palast

Rechts ging es zur "Schwarzen Garde" des Sultans Moulay Ismail (1672-1727)

Place el-Hedim

  

             Das Mausoleum des Sultans Moulay Ismail,

dass man auch als "nichtgläubiger" besuchen darf

                  Markthalle in Meknes

     Kegel aus Oliven und Obst aufgeschichtet

               Die Damen kaufen süße Köstlichkeiten

Sonntag, 20.01.2008

Wir verlassen Meknes durch die neuen Stadtteile in Richtung Fes. Dies ist eine Entfernung von ca 60 km und ist auch schnell zurückgelegt. Ziel ist der Campingplatz "Diamant Vert", der 6 km außerhalb von Fes liegt. Hier buchen wir einen Führer für den nächsten Tag, der uns vom CP abholt und wir dann mit dem WoMo nach Fes reinfahren.

Montag, 21.01.2008 

 

Fes ist in drei Teile untergliedert: Ville Nouvelle, Fes El-Jdid und Fes El-Bali (Alt Fes). Unser Führer zeigt uns Fes erst von einer Zitadelle auf einer Anhöhe aus um einen Überblick zu bekommen. Wir besuchen dann das Töpferviertel und anschließend die verwinkelte Medina.      Bilder Fes 

 

                             Wir versorgen

uns Unterwegs noch mit Obst

 und Gemüse

bei Händlern am Straßenrand

Dienstag, 22.01.2008
 

Wir verlassen den Campingplatz von Fes und starten zum nächsten Zwischenstopp auf unserer Rundreise nach Guercif. Unsre Route ist nicht der direkte Weg, sondern wir machen einen kleinen Umweg über den Parc National de Tazeka.

Bei Anfahrt zum Nationalpark geht es durch einen schmalen Canyon.

               oberhalb des Canyons

fantastische Ausblicke über die Landschaft

auf 1.500 im Nationalpark schöner Blick auf die schnee-bedeckten Berge des Mittleren Atlas

                dann erfolgte ein steiler und kurvenreicher Abstieg

Guercif ist ein Ort ohne Besonderheiten, den wir auch am nächsten Tag wieder verlassen.

Mittwoch, 23.01.2008

 

Wir fahren über eine für Marokko übliche schmale Provinzstraße mit Ziel Midelt .

Die Fahrbahnen sind meist nur eine Fahrspur asphaltiert und die Brücken sind auch nicht breiter. Aber bei dem geringen Verkehraufkommen ist das für diese Gegend ausreichend.

 

In der Mittagspause werden wir auf dem Land von Kindern umlagert, neugierig betrachtet und natürlich angebettelt.

        hier sehr unterschiedliche Verkehrsmittel

                                                                                    Wir erreichen am Nachmittag den CP in Midelt. Wir besuchen den Souk und erledigen einige Einkäufe. 

Donnerstag 24.01.2008

Bevor wir Midelt verlassen, besuchen wir die Kashba Myriem, hier ist ein kleines Kloster mit vier Franziskanerinnen, die dort eine Schule und Werkstatt für Weben und Sticken unterhalten. Schwester Monique führt uns und erklärt uns alles. Es werden sehr schöne Stickereien und Teppiche hergestellt und die Schülerinnen werden auch, wenn sie gute Arbeit machen, dafür bezahlt.  

       

      Teppich-weberin

 

Stickerei typisch für Fes auf einer Tischdecke. Vor- & Rückseite sind gleich und daher verwechselbar

                          

Schülerinnen bei der Arbeit mit ihren Lehrerinnen

               Wir klettern den 1907 hohen Tizi-n-Tairhemt hoch und fahren dann über eine Hochebene im nördlichen Atlas-Gebirge auf ca 1500 m.

Durch den Tunnel der

Legionäre und der Schlucht des Ziz erreichen wir Er-Rachidia. Am Nachmittag sind wir an unserem Tagesziel, dem CP "Die Blauen Quellen von Meski"

Freitag, 25.01.2008 - Samstag, 26.01.2008

Der Campingplatz "Die Blauen Quellen von Meski" liegt an einer Fluss-Oase und wir stehen unter Palmen. Unsere Damen haben am Donnerstag einen Waschtag eingelegt, am Nachmittag machten wir einen Rundgang durch den Ort Meski und erledigten noch ein paar kleine Einkäufe.

               Waschtag unter Palmen

     Frauen beim Waschen von Kleidung und Gemüse

Am Samstag machen wir eine Wanderung zum Ksar Meski, dies ist eine verlassene Festung und Ruine am dem anderen Flussufer. Dazu müssen wir den Fluss durchwaten, denn es gibt weit und breit keine Brücke. Dabei treffen wir die waschenden Frauen im Flussbett.  Das Innere des Ksar`s ist ein riesiger Trümmer- und Steinhaufen aber man einen tollen Blick über die Landschaft.

Sonntag, 27.01.2008

 

Heute nehmen wir wieder die Landstraße unter die Räder. Wir wollen zum Erg Chebbi, eine 150m hohe Sanddüne am Rande der Sahara. Die führt hoch am Oued Ziz vorbei und an verschiedenen Stellen kann man in Tal die Fluss-Oasen sehen. Über Erfoud erreichen wir Rissani, das Eingangstor  zur Wüste. In den Souks von Erfoud ergänzen wir noch unserer Vorräte und kaufen frisches Obst und Gemüse ein.

 

                                 Fluss-Oase am Oued Ziz  >>>>

     

 

          

         Stadttor von Rissani

Von Rissani geht es nach Merzouga, die Touristenhochburg am Erg Chebbi.

Den ausgewählten Campingplatz den wir ansteuern ist belegt, aber nebenan ist ein gleichwertiger, wo unsere WoMo´s nur 20 m von der Sanddüne entfernt stehen.

 

Wie bei allen Unterkünften werden auch hier Exkursionen mit dem Kamel sowie Fahrten mit dem Jeep in die Wüste angeboten.

 

 <<<<<<<<<<<<<  CP Les Roches  >>>>>>>>>>>

                  www.auberge-merzouga.com

Montag, 28.01.2008 -  Dienstag, 29.01.2008

 

 

Wir bleiben zwei Tage bei den Sanddünen, bewundern den Sonnenaufgang am Erg Chebbi, sehen Kamelherden, kommen in Kontakt mit der Bevölkerung, essen Berber-Pizza, genießen die Sonne und schauen in den Sonnenuntergang.

 

 

Bilder vom 

  

Erg Chebbi

Mittwoch, 30.01.2008

Wie ziehen weiter und fahren erst Richtung Taouz, dieser Ort liegt unmittelbar an der Grenze zu Algerien. Auf dem Weg zu dem Dorf Khamlia fahren wir Piste und fahren uns auch prompt fest. 

 

Im Dorf Khamlia gibt es die Gnaoua-Musiker, eine Musikgruppe , deren Mitglieder Nachfahren von Negersklaven sind. Der Ort wird auch das "Dorf der Schwarzen" genannt

 

 

  

  

auf der

Piste

 

hier war nun schaufeln angesagt, es ging nicht mehr vor und zurück

   

  

Gnaoua-Musiker,

die wir uns ansehen und anhören

Auf dem Weg

 nach Erfoud besuchen wir noch die Moschee

Zawiya Moulay

Ali ash-Sharif

 

 

 Zawiya Moulay Ali

ash-Sharif

Donnerstag, 31.01.2008 und Freitag, 01.02.2008

 

Auf dem Weg zur Todra-Schlucht kommen wir an einer in den Wüstenboden gegrabenen Wasserleitung vorbei.

Hier wurden Schächte in den Boden gegraben und von Schacht zu Schacht sich vorgearbeitet.

In Erfoud ist ein Zentrum zur Verarbeitung von Mineralien. Die Leute arbeiten hier für uns unter unvorstellbaren Bedingungen

Links: die Wasserleitung mit ihren Schächten             Rechts: so wurde an den Schächten gearbeitet

Ein Höhepunkte der Reise in Bildern

 

Todra-Schlucht 

 

übernachtet haben wir Hotel/Camping ADDOUD www.todgha.com

in Tamtattouchte

bei sehr freundlichen Leuten

Nach verlassen der Todra-Schlucht Freitags in der Frühe, fahren wir weiter Richtung Dades-Schlucht. Bilder aus der Dades-Schlucht

Samstag, 02.02.2008

 

Das heutige Tagesziel ist Ouarzazate. Auf dem Weg dorthin kommen wir durch den Ort El-Kelaa M`Gouna. Dieser Ort ist berühmt für sein Rosenwasser.  Auf drängen unserer Damen müssen wir hier halten.

 

Auf der Weiterfahrt machen wir Pause oberhalb des (Stausees) Barrage el-Mansour-ed-Dahbi. Es dauert nicht lange und wir haben Besuch von einer Schar neugieriger Kinder, die ausnahmsweise nicht betteln.

ein Geschäft nur mit Rosenwasser-Erzeugnissen

Nach einer Stadtrundfahrt in Ouarzazate (67.000 Einw:) und dem Einkaufen in einem Super-Mercado mit einem europäischen Angebot, suchen wir den dortigen Campingplatz auf. Dieser ist gut besucht. 

Sonntag, 03.02.2008

 

In Ouarzazate gibt es die noch gut erhaltene Kasbah Taourirt die besichtigt werden kann und auch noch zum Teil bewohnt ist. Eine Besichtigung steht für heute auf dem Programm. Außerdem ist ein Rundgang durch die Souks geplant.

 

    

               Bilder der   Kasbah Taourirt

Kasbah Taourirt

eine von vielen Moscheen in Ouarzazate

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntagnachmittag lassen wir es uns gut gehen und vom Restaurant des Campingplatzes Salat, Tajine & Couscous, Obst und Tee servieren.

Kosten 4,50 € pro Kopf, alle wurden gut satt und es war noch übrig.

Campingplatz Ouarzazate

Von Ceuta bis Ouarzazate sind wir nun 1807 km gefahren und hatten in 3 Wochen ca die Hälfte unserer Rundreise unter die Räder unserer WoMo`s genommen.

Nach einem Ruhetag am Montag auf den CP in Ouarzazate sind wir am Dienstag den 05.02.2008 Richtung Zagora gestartet.

bisherige Route

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